AutoTURN Baut mit am neuen tiefbahnhof bern

31-10-2014

Die Emch+Berger Gruppe ist eines der führenden Ingenieurbüros in der Schweiz. Das Traditionsunternehmen wurde bereits 1953 gegründet und hat im Laufe der Jahrzehnte seinen Tätigkeitsbereich stark diversifiziert. Heute bietet Emch+Berger von Planung, Durchführung und Beratung so gut wie alles an, was man in der Baubranche so braucht. Mit mehr als 500 Mitarbeitern an über 20 Standorten und einem Jahresumsatz von 86 Millionen Schweizer Franken (71 Millionen Euro) zählt die Firma mit Hauptsitz in Bern zu einem der größten Dienstleister der Region.

Das zeigt sich auch im Kaliber der Projekte, die Emch+Berger betreut. Derzeit befinden sich darunter äußerst prestigeträchtige und anspruchsvolle Vorhaben wie zum Beispiel der Bau des unterirdischen Bahnhofs des RBS in Bern, der ab 2017 beginnen soll. Am zweitgrößten Bahnhof der Schweiz, wo sowohl die nationalen Ost-West-Linien als auch immer mehr internationale Nord-Süd-Verbindungen zusammen kommen, ist es einfach zu eng. Ein neuer Tunnel soll da Abhilfe schaffen.

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Für Emch+Berger stellt die Baustelle einige Herausforderungen bereit. Nicht nur muss der RBS-Bahnhof während gesamten Bauzeit voll in Betrieb bleiben, der bautechnische Anspruch ist auch wegen der nur sieben Metern dicken Unterdeckung nicht zu unterschätzen. Die Gesamtbaukosten werden mehr als eine halbe Milliarde Franken betragen.

“Alles, was mit Straßen zu tun hat”
Der Bahnhof ist nur eines der zahlreichen Projekte, bei dem Emch+Berger jede Menge Verkehrsplanung zu erledigen hat. Zum einen bieten die Schweizer ihren Kunden gezielt Verkehrs-, Raum-, und Siedlungsplanung an, zum anderen kommt keine Baustelle einer gewissen Größe ohne temporäre Hilfsstraßen aus. Zur Bewältigung ihrer Straßenplanungsarbeiten haben sich die Schweizer schon früh für Software von Transoft Solutions entschieden. “Wir nutzen AutoTurn schon seit mehr als sechs Jahren”, sagt Pronchai Maurer, Tiefbauzeichner und CAD-Konstrukteur bei Emch+Berger.

In seinem Team arbeiten bis zu sechs Mitarbeiter regelmäßig mit dem Schleppkurvensimulator. “Wir brauchen AutoTurn eigentlich für alles, was mit Straßen zu tun hat. Ich kann gar nicht alle Projekte aufzählen, bei dem AutoTurn zum Einsatz kam – wir brauchen das faktisch jeden Tag”, so Maurer. Sein Urteil zur Funktionalität AutoTurns ist eindeutig. “AutoTurn ist übersichtlich und leicht zu handhaben – wirklich sehr gut.”

Die jüngsten Nutzungsbeispiele Maurers zeigen, wie vielfältig AutoTurn in der täglichen Arbeit bei Emch+Berger zum Einsatz kommt. “Gerade haben wir an einem großen Verwaltungsgebäude gearbeitet, bei dem wir die Zufahrten für Lastwagen und andere Anlieferungen planen mussten. Dann planen wir mit AutoTurn viele Parkplätze, aber auch Kreisverkehre, wo wir die Durchfahrten mit den Bussen und Lastwagen überprüfen müssen.”

Wenn der neue Bahnhof fertig ist, was 2025 der Fall sein soll, wird also auch Transoft einen kleinen Teil zum zügigen Transport der Schweizer Metropole beigetragen haben.